Graf Bertold von Biberegg – Roggenburg

Geschichte
Über Bertold von Biberegg ist nicht viel bekannt. Der Sage nach verstarb sein Sohn Siegfried, als er auf der Jagd eine Ente schoss. Beim Versuch sie zu holen, blieb er im sumpfigen Boden nahe des Weihers stecken und ertrank. Da dieser sein einziger Erbe war und die Burg (Herrenhaus) Biberegg nach und nach im sumpfigen Boden versank, baute Bertold auf der Hochebene über dem Weiher eine neue Burg (Herrenhaus), die er nach den goldene Roggenähren, die dort wuchsen, benannte – die Roggenburg. Um sein Heim nach seinem Tode nicht dem Verfall preiszugeben, da sein einziger Erbe tot war, gründete er zusammen mit seiner Gemahlin Demuta von Zollern und seinen beiden Brüdern Siegfried, dem Domherr von Augsburg. und Konrad, dem Bischof von Chur, das Kloster zu Roggenburg, dessen Schutzherr er auch ist. Die ersten Prämonstratenser Mönche kamen aus dem nahe gelegenen Kloster Ursberg. Sie siedelten sich zunächst beim Weiher an, zogen aber bald wegen des sumpfigen Bodens auf den Burgberg um.

Wappen
Über das Wappen der Grafen von Biberegg ist nicht viel bekannt. Es ist jedoch bekannt, dass viele Äbte des Klosters zu Roggenburg sowohl das Wappen des Grafen Bertold von Bibereggs als auch das Wappen seiner Gemahlin Demuta von Zollern in ihren Wappen aufnahmen. Auch über die Wappenfarben wurde nichts berichtet. Doch aus Abbildungen in Büchern und einer Abbildung des Wappens eines Abtes im Klosters selbst, das in Farbe dargestellt ist, kann man sagen, dass das Wappen der Bibereggs ein blauer Biber auf gelbem Grund ist. Der Bieber trägt zusätzlich noch einen Fisch im Maul wie der Bieber im Wappen von Roggenburg um meine Verbundenheit zu meiner alten Heimat zu zeigen.