Mittelalter zum Anfassen
Wir möchten den Besuchern das Mittelalter nahe bringen und ihm den bestmöglichen Einblick in das Leben zu dieser Zeit geben. Daher gibt es natürlich keine festen Absperrungen vor unseren Zelten, unser temporäres Zuhause kann von Besuchern jederzeit gern aus nächster Nähe begutachtet werden.

Wenn wir dabei sind, darf auch das Eine oder andere ausprobiert werden – sei es wie bequem es sich in einem mittelalterlichen Bett liegt, oder wie sich das Tragen von Rüstung anfühlt. Nur, wer darauf anlegt, sich unerlaubt ein „Souvenir“ mitzunehmen, muß auch damit rechnen zu erfahren, wie mittelalterlich mit Langfingern umgegangen wurde.

In mühevoller Handarbeit
Die Rüstungen der Kämpfer, die Ausstattung der Zelte, die Ausrüstung der Pferde – alles wurde im Mittelalter von Hand gefertigt, und so versuchen wir es auch nach Kräften zu halten. So wird das, was wir selbst herstellen können, auch mit viel Geschick und nicht minder Liebe zum Detail selbst gemacht und selbst repariert. So ist nicht nur der Besitzer ein sehenswertes Unikat, sondern auch seine Ausstattung.

In geselliger Runde
Der große Unterstand ist wohl der geselligste und wichtigste Ort im Ritterlager – hier trifft man sich, um sich zu unterhalten, zu spielen oder auch um kleinere Arbeiten zu erledigen. Aber die wichtigste Aufgabe unserer Troßleute hier ist mit Sicherheit das Kochen!

Doch nicht alleine das Organisieren der Versorgung so vieler hungriger Mäuler zur rechten Zeit durch viele fleißige Hände ist sehenswert. Auch die Speisen, die hier zugebreitet werden, sind oft alte mittelalterliche Rezepte, oder an diese angelehnt. Wer höflich fragt, dem verraten unsere Köche und Köchinnen sicher gerne das eine oder andere Rezept aus vergangenen Zeiten zum selbst nachkochen.

Fragen über Fragen – von Klein und Groß
In Filmen werden oft die Heldengeschichten des Mittelalters und rauschende Bankette gezeigt, aber nur wenig aus dem Alltag des Mittelalters erzählt. Viele Fragen bleiben dabei offen, von „Wie hat man sich damals die Zähne geputzt?“ bis zu „Woher kommt eigentlich die Redensart ‚etwas im Schilde führen‘?“ – die dürft ihr uns gerne stellen.

Es gibt da keine dummen Fragen, und wir beißen nicht (gut, etwas Vorsicht schadet nicht…). Fragt uns ganz offen höflich, und wir sind gerne bereit euch allerlei Spannendes, Kurioses und Unterhaltsames zu erzählen über Liebe, Leben und Gebräuche im Mittelalter.