Fragen über Fragen.
Und hoffentlich zu jeder eine Antwort.

Leider ist es nicht gestattet, direkt auf Gelände bzw. umliegenden öffentlichen Stadtflächen zu campen. Es gibt aber in näherer Umgebung (ca. 20 Fahrminuten mit dem Auto) mehrere Zeltplätze.

Zum Beispiel:
www.see-camping-guenztal.de
www.campingplatz-illertissen.de
www.camping-christophorus.de

Oder in einem der Hotels in der unmittelbaren Umgebung übernachten.

Zusätzlich sei darauf hingewiesen, dass Weißenhorn sowohl per Bus als auch per Bahn an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist! Die letzte Bahn Richtung Hauptbahnhof Ulm z.B. fährt um Mitternacht – es gibt also keinen Grund, die eigene und fremde Gesundheit aufs Spiel zu setzen, indem man sich angetrunken hinters Steuer setzt.

Ja, man darf als Besucher Tiere grundsätzlich gerne mitbringen, es ist sogar eine Tränke vorhanden.

Da aber auch andere Tiere von uns bzw. anderen Besuchern auf dem Gelände sind, hat jeder Halter aber durchgehend darauf zu achten, dass er sein Tier unter Kontrolle hat z.B. einen Hund mindestens angeleint, ggf. auch mit Maulkorb. Hinterlassenschaften der Tiere sind durch den Besitzer im Sinne sowohl der Mit-Besucher, der Mitwirkenden und auch der Mit-Bewohner der angrenzenden Straßen umgehend zu entsorgen. Es ist ebenfalls darauf zu achten, dass mitgebrachte Tiere nicht an Zelte oder Equipment urinieren oder dieses anderweitig beschädigen.

Ja, das Veranstaltungsgelände ist weitestgehend barrierefrei (Wiese) zugänglich. Entsprechende Toilette ist ebenfalls auf dem Veranstaltungsgelände vorhanden.

Behinderten- Parkplätze sind auf den öffentlichen Parkplätzen im Umfeld (ca. 5 – 10 min) vorhanden. Direkt am Veranstaltungsgelände gibt es leider keine Parkmöglichkeiten!

Es darf natürlich jeder so angezogen erscheinen, wie er will. Wir freuen uns aber über Jeden, der zur Stimmung auf dem Markt beiträgt, und in mittelalterlicher Gewandung kommt! Da wir die Eintrittspreise insgesamt gering gehalten haben und unser Kassenpersonal sich nicht ständig darum streiten kann, ab wann genau nun jemand wirklich als „in Gewandung“ zählt und wann nicht, gibt dafür es keine extra-Vergünstigung; wir bitten dafür um Verständnis.
Alle von uns dargebotenen Vorführungen, Toilettenbenutzung, Musikdarbietungen usw. sind im Eintrittspreis inbegriffen – dafür freuen sich die Marktleute aber natürlich immer über Extra-Umsatz an ihren Ständen. Die Parkplatzpreise (nur zu den kostenpflichtigen Zeiten) auf den öffentlichen Parkplätzen in Weißenhorn richten sich nach den jeweiligen Bedingungen/Tarifen der Stadt.

(Hinweis: Die Sitzplätze am Turnierplatz sind kostenlos, aber nicht reservierbar – auch nicht durch deponierte Jacken oder Ähnliches. Im Sinne allgemeiner Rücksichtnahme bitten wir darum, bei Bedarf Senioren oder kleinen Kindern Platz zu machen, sowie nervösere Haustiere nicht direkt an der Arena zu platzieren.)

Dass dort keine Ende-Zeit steht, hat einen einfachen Grund: Eine festgelegte Uhrzeit dafür gibt es nicht. Nach Ende des offiziellen Programms ist also noch nicht zwingend „Ende auf dem Gelände“, jeder ist gern eingeladen noch etwas zu bleiben und an vielen Lagerfeuern willkommen. Grundvoraussetzung dafür ist es, dass es dabei ruhig und gesittet zugeht. Das Veranstaltungsgelände grenzt an ein Wohngebiet, entsprechende Rücksichtnahme ist geboten.

Veranstaltungsende ist um 23:00 Uhr und unserer Handwerker, Händler und Verpfleger müssen Ihre Stände schließen und wir müssen ab 23:00 Uhr die Städtische Nachtruhe einhalten. Bitte habt Verständnis dafür!

(Bevor ihr fragt: Nein, ein „Durchfeiern“ als Alternative zum Übernachten vor Ort geht auch nicht. Spätestens, sobald die letzten Leute schlafen gehen, werden euch die freundlichen Jungs und Mädels vom Sicherheitspersonal bitten, das Gelände zu verlassen – bis es am nächsten Tag wieder geöffnet wird.)

Am Freitag und Samstag kann man sich während der Marktzeit bis zum Einbruch der Dämmerung Qualifizieren. Jeder hat max. 3 Qualifikationsversuche! Am Sonntag um 16.00 Uhr ist dann das Finale.

Anmeldungen sind vor Ort bei den Bogenschützen möglich (einfach z.B. an der Kasse fragen, wo das Zelt genau steht).

Genauere Infos auch hier:
Informationen zum Bogenturnier

An und für sich lassen wir uns von ein paar Regentropfen nicht davon abhalten. Bitte habt aber Verständnis, dass wir jegliche Art von Vorführung usw. verschieben oder ausfallen lassen müssen, falls das Wetter so schlecht wird, dass eine Vorführung ein unakzeptables Risiko für die Gesundheit der Tiere bzw. Akteure bedeuten würde.
Je nach Wetter und Rest-Ausdauer der Akteure gibt es immer wieder unangekündigte Vorführungen überall auf dem Markt (z.B. Training mit den Waffen und Tieren, Schmieden, Bronzegießen,…), um einen gewissen Eindruck von alltäglichen Arbeiten im Mittelalter vermitteln zu können. Wer sich für das Eine oder Andere Detail interessiert – einfach fragen! Sowohl die Marketender, als auch die Darsteller stehen gerne Rede und Antwort zu allem Möglichen, egal ob es um Kleidungsstile oder -material, die mittelalterliche Gesellschaftsordnung, aus dem Mittelalter stammende Begriffe der Sprache oder Gewohnheiten, oder noch ganz Andere Dinge geht.
Wir können zwar keinen der Verantwortlichen irgendwo permanent anketten – aber wenn ihr jemanden vom Sicherheitspersonal („Burgwache“) oder uns direkt an unserem Unterstand (gut erkennbar am Armati Equites-Logo bzw. Bannern) oder an der Kasse ansprecht, sorgen wir dafür, daß sich schnellstmöglich jemand um euer Anliegen kümmert.

Für eventuelle medizinische Probleme ist Fachpersonal in einem separaten Bereich nahe dem Eingang platziert und gekennzeichnet; auch diese können direkt angesprochen werden. Bitte nehmt Rücksicht darauf, dass Notfälle Vorrang haben.

Sicherheitspersonal ist nicht ein rein notwendiges Übel. Die Jungs und Mädels der „Burgwache“ sorgen aktiv dafür, dass Teilnehmer und Besucher unbeschwert feiern können und entfernen im Falle eines Falles auch Störenfriede, Langfinger oder ähnliche Tunichtgute vom Gelände. Falls ihr ein Anliegen habt, sprecht sie einfach an. Am besten und mit den wenigsten Störungen für Alle ist das Fest, wenn alle von vorn herein rücksichtsvoll miteinander umgehen. Bitte richtet euch also danach, wenn umgekehrt ihr vom Sicherheitspersonal um Etwas gebeten werdet. Wer sich nicht zu benehmen weiß, muss damit rechnen, des Platzes verwiesen (ohne Geld zurück zu bekommen), oder notfalls auch der Polizei übergeben zu werden.

Solltet ihr mit dem Verhalten des Sicherheitspersonals nicht einverstanden sein, lasst es uns wissen. Verlasst bitte bei einem Platzverweis zunächst trotzdem das Gelände und meldet euch danach (in höflichem Ton) an der Kasse, damit jemand zur Klärung vorbei kommt.

Neben den Dingen, die man auch sonst grundsätzlich nicht tun darf (z.B. das Mitbringen von scharfen Waffen, Konsumieren von illegalen Rauschmitteln, Vermüllen des Geländes, wildes Urinieren,…), versuchen wir, Allen größtmögliche Freiheit einzuräumen. Weil aber auf Mittelaltermärkten immer wieder unschöne Unfälle damit passieren, bitten wir euch darum, eigenständig auf das Mitbringen von scharfen Waffen, Gegenständen oder ähnliches zu verzichten – Grundsätzlich ist das Mitbringen von Waffen, Gegenständen/Geräten die unter das Waffengesetzt fallen, VERBOTEN. Damit gemeint ist alles, was klar über ein mittelalterliches Essbesteck hinausgeht; also bestimmte Arten und Ausführungen von Dolche, Schwerter, Äxte und dergleichen (auch moderne Bewaffnung wie Schreckschusspistolen, Elektroschocker oder Pfefferspray). Wer nicht darauf verzichten will, sollte sich unbedingt im Vorfeld erkundigen ob das Mitführen erlaubt ist oder gesetzlich verboten ist.

Wir bitten darum, grundsätzlich beim Mitführen von erlaubten Waffen, Gegenständen/Geräten besondere Vorsicht walten lassen.

Wir weisen ausdrücklich auf speziell zwei Dinge hin:
– Unsere Sicherheitsleute sind zum Wohl des Trägers und aller Umstehenden angehalten, Waffen die unter das Waffengesetz fallen oder die ungenügend gesichert (z.B. keine Scheide zum Tragen) sind, für die Dauer des Besuchs einzuziehen, bzw. Euch aufzufordern diese wieder im Auto sicher zu verstauen, oder wenn der Träger (z.B. wegen Alkohol) augenscheinlich nicht mehr vernünftig darauf aufpassen kann! Mit dem Gleichen ist zu rechnen, wenn man abseits von Turnierplatz usw. mit Waffen herumfuchtelt – und das gilt auch für stumpfe Schaukampfwaffen. Äxte können Schädel spalten, auch wenn sie stumpf sind! Wer seine Waffe auf Aufforderung nicht abgeben will, muss zusammen mit ihr das Fest verlassen.
– Da sich auf dem Fest viele Menschen auf engem Raum befinden werden, sollten zum Schutz vor Langfingern und zur allgemeinen Sicherheit jegliche größeren Behältnisse wie Taschen oder Rucksäcke nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Falls ihr ein solches Behältnis dabei habt, kann es evtl. vorkommen, dass unsere Sicherheitsleute euch darum bitten, einen kurzen Blick hinein werfen zu dürfen. In so einem Fall hoffen wir auf euer Verständnis und eure Kooperation.