Weissenhorn: Von edlen Rittern und bösen Wilderern
Edle Kreuzritter zogen am Samstag auf der Weißenhorner Festwiese zu einem farbenprächtigen Turnier auf, eine Erinnerung an den Kreuzzug von 1190 bis 1199. Von Roggenburg und Ehrenstein, von Stotzingen, Falkenstein und aus dem fernen Spanien waren sie mit Ihrem bunten Troß ...
Von unserem Mitarbeiter Werner Gallbronner
WEISSENHORN.
Edle Kreuzritter zogen am Samstag auf der Weißenhorner Festwiese zu einem farbenprächtigen Turnier auf, eine Erinnerung an den Kreuzzug von 1190 bis 1199. Von Roggenburg und Ehrenstein, von Stotzingen, Falkenstein und aus dem fernen Spanien waren sie mit Ihrem bunten Troß gekommen, um sich im Ringstechen, im Saustechen und beim Hieb auf ein bewegliches Ziel zu messen. Weit über 1000 Zuschauer säumten die Festwiese und beobachteten das Geschehen. Immer wieder mußte der Turnierleiter vor allem die Kleinen auffordern, hinter die Abschrankungen zurückzugehen, weil die wild galoppierenden Pferde, gefährlich werden könnten. Beifall für ein getroffenes Ziel, Mitleid mit dem Ritter, der danebengehauen hatte - die Zuschauer gingen begeistert mit.
...
Kilian der Narr leitete gewappnete Ritter aus Ingstetten und mittelalterlichem Gefolge an den Besuchern vorbei. Der bärtige Mönch im Gefolge ließ es sich nicht nehmen, Stadtpfarrer Hermann Josef Kugler mit Weihwasser zu besprengen.








