Ortenburg: Beifall beweist: Die Ortenburger Ritterspiele waren ein voller Erfolg
Die Belagerung des Ortenburger Schlosses ist aufgehoben, bewaffnete Ritter sind samt Schlachtenrössern, Knappen und Marketenderinnen abgezogen. Die 7. Ortenburger Ritterspiele sind Geschichte, hinterlassen aber einen hervorragenden Eindruck ...
Mehr als 2000 Besucher aus ganz Bayern gestern beim Festzug - Attraktion Lagerleben
Von Karl-Heinz Boy
Ortenburg. Die Belagerung des Ortenburger Schlosses ist aufgehoben, bewaffnete Ritter sind samt Schlachtenrössern, Knappen und Marketenderinnen abgezogen. Die 7. Ortenburger Ritterspiele sind Geschichte, hinterlassen aber einen hervorragenden Eindruck.
Schon vor dem letzten großen Turnierdurchgang war Organisator Hans Rosenberger die Erleichterung anzumerken. „Wir sind sehr zufrieden - mit dem Besuch, dem Ablauf, vor allem aber mit dem schönen Lagerleben auf dem Festplatz. Dies war in diesem Jahr die eigentliche Attraktion“, stellte Rosenberger fest. Es gab farbenprächtige Zelte, vor denen hochwertige Messer, Rüstungen und Schmuck aus Eisen gefertigt wurden oder Handwerker Holzschuhe und andere Gebrauchsartikel mit Originalwerkzeugen herstellten.
Viel Beifall gab es auch für den farbenprächtigen Festzug durch den Ort am Sonntag nachmittags Ritter mit großen Fahnen auf riesigen Pferden, Gaukler, Bogenschützen, Burgfräulein und natürlich zahlreiche Ehrengäste, darunter u.a. MdB Dr. Klaus Rose, MdL Gudrun Peters sowie Mitglieder des Markrates, komplettierten den bunten Zug. Als sich dann alles auf dem Festplatz unterhalb des Schlosses einfand, wurde klar, daß sich weit über 2000 Besucher das Spectaculum samt Lagerleben ansehen wollten.
Auch Bürgermeister Reinhold Hoenicka, der wieder als Herzog II. vom Roten Panther mitwirkte, war von dem Ereignis begeistert. In seinen Augen waren vor allem die bewaffneten Ritter eine Bereicherung. Durch das bunte Treiben in und an den zahlreichen Handwerkerständen konnten die zahlreichen Hoenicka: „Das ganze Fest war eine einzige Werbung für unser schönes Schloß und für ganz Ortenburg, zumal die Besucher aus ganz Bayern kamen.“






