Ritter Konrad von Giengen-Vohburg

Geschichte
Konrad ist der jüngste Sproß des Marktgrafen Diepold III. von Giengen und sollte auf Wunsch seines Vaters eigentlich eine kirchliche Karriere einschlagen. Doch schon sehr früh konnte man feststellen, dass der junge Konrad sein wildes Wesen nicht zu zügeln wusste und so nahm er neben seiner Schulbildung auch an den Waffen- und Reitübungen seines älteren Bruders teil. Seiner Mutter Adelheid von Giengen verdankt er es, dass ihm die kirchliche Laufbahn doch erspart geblieben ist und er im Alter von 14 Jahren zu dem engen Verbündeten Wernher von Nordholz zur weiteren Knappenausbildung geschickt wurde. Dieser nahm den jungen Konrad bei sich auf und lehrte ihn die ritterlichen Tugenden.

Mit seinen jungen Jahren hat es Konrad schon früh verstanden sich Verbündete und Freunde zu machen. So zählt neben seinem Lehrmeister auch der junge David von Weißenhorn zu seinem ständigen Gefolge. David hatte den Knappen Konrads vor dem Ertrinken bewahrt und aus Dankbarkeit hat Konrad ihn bei sich aufgenommen und ihn gemeinsam mit seinem eigenen Knappen ausgebildet. Zu seinem Gefolge gehört natürlich auch sein treues Streitross Neapoli. Das „goldene“ Pferd steht noch am Anfang seiner Ausbildung und muss noch viel lernen.

Um seine eigenen Stärken (und die seines Pferdes) zu erproben reitet der junge Recke von Turnier zu Turnier um sich mit den anderen Rittern zu messen. Seine spitze Zunge und jugendlich-aufbrausende Art beschert ihm auf den Turnierplätzen des Landes nicht nur Freunde. Nicht nur einmal musste Wernher von Nordholz für seinen Schützling in die Bresche springen und ihm bei einigen Situationen beiseite stehen. „Was hätten sie mit dir nur in einem Kloster getan…“ ist die Frage die er ihm immer wieder stellt.

Wappen
Das Wappen des Konrad von Giengen-Vohburg ist das Wappen seiner Heimatstadt Giengen an der Brenz. Es zeigt ein aufgerichtetes goldenes Einhorn auf blauem Grund.

Das Streitross
Das edle Ross des Herren von Giengen-Vohburg hört auf den Namen Napoli und ist ein erst 7-jähriger Haflingerwallach. Einer der Jungspunde unter unseren Pferden.