Graf Friedrich IV. von Zollern

Geschichte
Friedrich V war ein Sohn des Grafen Friedrich IV von Zollern aus dessen Ehe mit Elisabeth von Abensberg.

1255 folgte er seinem Vater als Graf von Zollern.

1258 heiratete er Udilhild von Dillingen. Ihr Vater, Hartmann von Dillingen, war der letzte Graf seines Geschlechtes, da sein einziger Sohn, der ebenfalls Hartmann von Dillingen hieß, Bischof von Augsburg war. Nach Übergabe der Mitgift, Friedrich V war hierzu in Dillingen anwesend, fiel die Grafschaft und Stadt Dillingen an das Kloster Augsburg.

1289 starb Friedrich auf Burg Hohenzollern und wurde im Kloster Stetten beigesetzt.

Friedrich und Udilhild hatten drei Nachkommen:

-Friedrich VI, Graf von Zollern

-Friedrich, Dompropst in Augsburg

-Adelheid, die später Heinrich von Geroldseck ehelichte.

Graf Friedrich V war (bis zu dessen Tode anno 1250) ein enger Vertrauter des Staufer-Kaisers Friedrich II und bei etlichen Hoftagen der Staufer anwesend. Da er in seinem Herrschaftsgebiet oft Streitigkeiten (u.a. mit dem verwandten Geschlecht der Hohenberger) hatte, versagte er Friedrich II die Heerfolge im Kreuzzug.

Er stiftete zwei Klöster: Kloster Beuron und Kloster Stetten

Unter Friedrich V, der als fromm und geachtet beschrieben wurde (er trug den Beinamen „Der Erlauchte“), erreichten die Zollerngrafen ihren letzten Machthöhepunkt.

Durch die Teilung seiner Lande unter seinen Söhnen verlor die Grafschaft an Bedeutung.

Eine seiner letzten Anordnungen war die Umbenennung des Adelsgeschlechtes in „von Hohenzollern“. Alle Adelsfamilien, die ihren Stammsitz auf einer Höhenburg hatten, nannten sich von da an „von Hohen- (z.B: Staufen, Urach, Egg, Neuffen, Thal, Berg, Fels…)

Wappen
Graf Friedrich trägt das Wappen der Zollern, einen von Silber (Weiß) auf Schwarz geviert geteilten Schild und zwei weiß-schwarze Hörner als Helmzier auf roter Helmdecke.