Stanislaw

Geschichte
Stanisłav, gebürtiger Kiewer Rus, wuchs an einem fürstlichen Hofe auf. Schon früh genoss er höfische Bildung, denn seine Eltern standen im treuen Dienst des Fürsten, ebenso wie bereits deren Eltern und wiederum deren Eltern lange vor ihnen. So wurde auch Stanisłav in jungen Jahren im Lesen und Schreiben unterwiesen, ebenso wie im Umgang mit dem Bogen und im Schwertkampf zu Boden und auf dem Streitross. Seit Kindesbeinen an war es Stanisłavs Ziel, eines Tages wie sein Vater in den Reihen der fürstlichen Leibgarde als Druschinnik zu dienen.

Bald erreichte Stanisłav das Alter, um selbst als Druschinnik zu dienen. Als Gardesoldat wurde er auf wichtige Missionen geschickt. So gelang es ihm, sich durch seine kriegerischen Taten einen Namen unter den Ostslawen zu machen.

Aufmerksam geworden auf sein Können, meldeten bald schon die freien Söldner des Großfürsten Interesse an Stanisłavs Diensten an. Sich gegen die Traditionen seiner Familie zu entscheiden und seine Heimat für die freien Söldner zu verlassen, stellte den Kiewer Rus wahrlich vor eine schwierige Entscheidung. Letztlich aber folgte er dem Ruf der freien Söldner, die ihn in ihrer Gemeinschaft aufnahmen und ihn zu einem Bogatyri ausbildeten.

Wappen
Stanisław trägt, trotz seines Wechsels in das Gefolge von Giengen-Vohburg, aufgrund seiner Abstammung und Loyalität zu den Kiewer-Rus einen goldenen Dreizack auf blauem Hintergrund.