Christianus von Tussa

Geschichte
Als Zweitgeborener aus ritterlichem Hause war Christianus von Tussa nicht dafür vorgesehen, je das Erbe seines Vaters anzutreten. Doch er selbst gab darauf nicht viel, zumal sein älterer Bruder in seinen Augen ohnehin nicht den Schneid hatte, über die Ländereien und das Gesinde zu herrschen. Unverblümt, wie Christianus von Tussa nun einmal war, trug er dies seinem Vater vor. Er sei der geeignete Erbe, nicht sein älterer Bruder.
Doch anstatt dem erhofften Erbe gab es heftigen Streit. Und da ihm sein Vater nicht das Erbe vermachte, so entschied Christianus, blieb ihm keine andere Wahl, als sein Glück fernab der Heimat zu finden. Er packte Schild, Schwert und Helm, verabschiedete sich mit knappen Worten von seinem Vater und zog in die Ferne. Da er ein talentierter Kämpfer war, fand er als Söldner genug Auskommen, kämpfte für diese und für jene Seite und achtete stets darauf, dass am Ende jeder Schlacht die Münzen in seiner Geldkatze klingelten. Bald kreuzte sich sein Weg mit dem von Hallgrimm Einarsson, eines ebenfalls heimatlosen Kämpfers, und sie beschlossen, gemeinsame Sache zu machen.