Burggraf Bernhard von Seyfriedsperg

Geschichte
Zu Augsburg in einem der niederen Stände geboren wurde Bernhard schon als Knabe einem Schmied in die Lehre gegeben. Der Lehrherr übte sein Handwerk auf der Feste Seyfiedsperg des Bischoffs von Augsburg aus. Der Burgherr und seine Frau deren Ehe kinderlos war fanden gefallen an dem Jungen, lösten ihn bei dem Schmied aus und nahmen sich seiner an. Da für Bernhard die Feste Seyfriedsperg zum Heim geworden war trug er von dort an den Namen „Bernhard von Seyfriedsperg“.

So nahm der Burgherr Bernhard zum Knappen und bereitete ihm so seinen weiteren Werdegang vor. Nach dem Tod seiner Frau verstarb auch bald darauf der alte Burgherr und Bernhard musste die Burg verlassen da kein Erbrecht auf die Stellung seines Ziehvaters für ihn bestand. So machte er sich auf und begab er sich in den Dienst als Laienbruder beim Deutschen Orden. Der Dienst auf Zeit beim Orden gab ihm die Möglichkeit bis ins heilige Land zu reisen, von den Ordensbrüdern das Lesen zu erlernen und konnte dort für ihn nützliche Bekanntschaften machen.

Nach Beendigung seiner Dienstzeit kehrte er nach Schwaben zurück und kam auf Empfehlung eines seiner Ordensbrüdern in den Dienst beim Markgrafen von Burgau als Burggraf welcher ihn auf seinem Lehen im Bibertal mit der Burghut über die dortige Burg betraute.

Wappen
Ein geteiltes Wappen. Links rot/weiße Schrägen für die Markgrafschaft Burgau auf deren ehemaligen Grund ich lebe und in meinem Wohnort eine Burg des Markgrafen stand. Rechts ein schwarzer Bär auf blauem Grund über einem Hügel/Berg für den Bernhard von Seyfriedsberg.